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Dieses Thema hat 27 Antworten
und wurde 2.284 mal aufgerufen
 Reiseberichte
Seiten 1 | 2
Günter ( gelöscht )
Beiträge:

25.10.2006 12:01
Reisebericht September von Günter Antworten

Hallo Freunde, Spinner, Freaks und sonstige Liebhaber von Las Vegas und den Staaten,

ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt einen Reisebericht abliefere. Ich bin ein wenig schüchtern und wenn ich dann all die anderen pfiffigen, lustigen und kurzweiligen Reisereports lese, bekomme ich noch mehr Hemmungen und drehe die Daumen schüchtern vor der Scham...
Ich hab`s aber versprochen, daß ich einen schreibe und nun muß ich da durch. Stammelnd und stotternd suche ich verzweifelt nach Worten und dann fiel mir hurtig ein: Mensch Günter, fang doch einfach ganz von vorn an...
...tu ich nun!

Meine Frau und ich hatten uns sehr auf unsere Reise "USA-Südwest" gefreut, waren doch einige Knüller diesmal geplant (Grand Canyon runter und hoch, Celine Dion in LV usw). Das es dann aber noch ein paar (ungeplante) Knüllerchen gab, hätten wir vorher auch nicht gedacht...

Donnerstag, 09.September
Mittags, Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Denver in der First Class. Hört sich gewaltig teuer an, wenn man aber weiß, daß ich selbst Airliner bin, relativiert sich das wieder.
Frohgemuts zum Flughafen geeiert, diesmal kein Stau oder Unfall unterwegs, den Wagen geparkt, die Koffer auf den Trolley gewuchtet und auf zum Fahrstuhl... "Moment mal", flüsterte meine Frau plötzlich, "bleib mal bitte stehen, ich habe das Gefühl, wir haben das Auto nicht abgeschlossen...". So war`s dann auch, schlimmer noch, die eine hintere Tür stand sperrangelweit auf... mein Gott, das fängt ja gut an. Kein Mensch könnte glauben, daß wir Vielflieger sind, wir benehmen uns wie die Dorfdeppen. Automatisch blicke ich mich um, ob`s denn wirklich jemand gesehen hat...
Dann zum First Class Schalter. Die Kollegin checkte schonmal unser Gepäck ein, meinte aber stirnrunzelnd, es könnte eng werden, die Maschine wird vermutlich voll. Aber wir könnten Glück haben und kommen bestimmt mit... Wir bekamen auch unsere Bordkarten, nur ohne Sitzplätze, die bekommen wir drinnen am Gate.
Es war noch viel Zeit bis zum boarding, also "genossen" wir sämtliche Sicherheitskontrollen, 3 an der Zahl!!! Meine Frau mußte ihren Mascara in die Mülltonne deponieren - Flüssigkeit!
Dann war es endlich soweit. Lächelnd und selbstbewußt tigerten wir zum Schalter, der Kollege betrachtete unsere Bordkarten und meinte süßsauer lächelnd: no way Kollege, die Maschine ist in letzter Sekunde brechendvoll geworden. Es mußten wohl ein paar Amis von der United übernommen werden, weil diese eine lange Verspätung hatte.
Ich glotzte ungläubig wie eine kalbende Kuh. Ein Vollzahler neben uns grinste hämisch. Eigentlich hat er Recht, dachte ich, denn er weiß, daß wir eben nur einen Bruchteil von dem bezahlen, was er bezahlt hat. Ja, wir zahlen weniger, aber wir haben ein riesengroßes Risiko, wir fliegen halt stand by... Das machte diesen "netten" Fluggast so unendlich glücklich momentan.
Als ich mich von diesem hundsgemeinen Tiefschlag einigermaßen erholt hatte, gingen mir solche Sachen durch den Kopf wie unser Leihwagen, der jetzt vergeblich in Denver auf uns wartet, unser schon bezahltes Hotelzimmer für die erste Nacht... na ja usw usw. Scheinbar sollte diese Reise ein riesengroßer Griff ins Klo werden...
Mit dunklen, feuchten Flecken in den Achselhöhlen drehten wir ab und lächelten. Es sah nur so aus, in Wirklichkeit fletschten wir die Zähne...
Aber was war das denn? Gegenüber am Schalter wurde justamente die Maschine nach Los Angeles abgefertigt. Wir im Schweinsgalopp rübergehechelt, den Kollegen meine Bordkarten gezeigt... ja, mit den können wir auch nach Los Angeles düsen, es ist auch noch Platz, aber nicht in der First. Business könne er uns anbieten.
Ruck-Zuck war unser Gepäck umgezwitscht, waren unsere neuen Bordkarten ausgestellt MIT SITZPLÄTZEN!!!
Die Welt war plötzlich wieder in Ordnung. Automatisch schnupperte ich an meinen Händen - nee Gottseidank doch kein Griff ins Klo. In LA kaufe ich dann Ticketts zurück nach Denver, wird schon klappen.
Meine Frau steuerte plötzlich wie ein Blitz in eine Tür mit der Aufschrift: Frauen,Ladies... ich wischte mir den Schweiß von der Stirn, sah durch die riesengroßen Scheiben unsere 747 am Finger stehen und mir wurde sooo warm ums Herz und ich war momentan mächtig stolz...
Tolle Sache, diese Fliegerei...

Sorry Leute, ich habe mir jetzt die Finger blutig geschrieben, demnächst wird der Günter einen zweiten Versuch starten, wenn er darf...

Grüße aus Hessen

Vancouver Offline



Beiträge: 124

25.10.2006 12:46
#2 RE: Reisebericht September von Günter Antworten

Hi Günter,
willst Du uns auf die Folter spannen oder wann geht es weiter ?

Gruß
Vancouver ( auch Hesse )

zimmer_r Offline



Beiträge: 376

25.10.2006 16:14
#3 RE: Reisebericht September von Günter Antworten

Hallo Günther,

besser hätte es ja nicht anfangen können, ich hoffe es geht nicht so dramatisch weiter oder? Spann uns nicht so lange auf die Folter und schreibe weiter kleb Dir Pflaster auf die Finger.

Gruß
zimmer_r ( auch Hesse )

VivaVavoom ( gelöscht )
Beiträge:

25.10.2006 19:36
#4 RE: Reisebericht September von Günter Antworten

Hallo Günter,

toller Reisebericht!
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung

Grüße (nach Hessen)
VivaVavoom

LV Greenhorn ( gelöscht )
Beiträge:

25.10.2006 21:00
#5 RE: Reisebericht September von Günter Antworten

Los, toller Bericht.Mach weiter, bin gespannt

LV Greenhorn

Günter ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2006 12:57
#6 RE: Reisebericht September von Günter Antworten
Man könnte wirklich glauben, die Reise wäre jetzt zu Ende - nach der langen Pause...
Nein nein, natürlich nicht. Ich habe zwar ein wenig meine Scheu abgelegt, könnte jetzt also drauflos schreiben wie ein Geisteskranker, aber ich hatte keine Zeit, leider. Irgendwas kommt immer dazwischen.
Ich wollte auch schon aufhören, aber meine Frau redete mir ins Gewissen:
< nun haste gegackert - jetzt legste auch das Ei >
Wo sie Recht hat, da hat sie Recht.


Teil II

Es dauerte nicht lange und wir konnten an Bord gehen. Eine nette Stewardess zeigte uns die Sitzplätze, wir nahmen dankend Platz und schon schob sich ein Tablett mit vollen Gläsern unter unsere Nasen. Die Welcome Drinks. Wir entschieden uns für den Schampus und prosteten uns zu. Genüsslich lief das "Gesöff" den Hals runter. So kann`s weiter gehen, so macht fliegen Spaß...
Ich stand nochmal auf, um uns Lesbares zu besorgen, ein paar Illustrierte und Tageszeitungen. Wollte gerade wieder zurück, als ich Zeuge eines recht ungewöhnlichen Dialogs wurde. Und zwar zwischen einem Angestellten der Catering Firma und einer Purserin.
Er: "Entschuldigung, darf ich Sie mal was fragen?"
Sie: "Natürlich, nur zu."
Er: "Aber nicht böse sein..."
Sie: "Na, Sie werden mich schon nicht auffressen wollen."
Er: "Gut, dann frag ich Sie jetzt, ob Sie Wasser in den Beinen haben..."
Sie, weidwund lächelnd: " Wie bitte? Ich glaube, das geht jetzt aber zu weit. Wieso fragen Sie?"
Er: "Na ja, immer wenn ich neben Ihnen stehe, schlägt mir die Rute aus..."

Ich möchte jetzt über den weiteren Ausgang des "Dialogs" nicht berichten...

Pünklich dockten wir vom Finger ab und rollten über den taxiway zum Start. Wie meistens in Frankfurt, warteten einige Jets auf ihren take off. Dann endlich jaulten die Triebwerke auf, wir wurden in die Sitze gepreßt und wir jagten durch die Landschaft. Dann aber: up up and away.
Die Zeit verrann wirklich wie im Flug. Kurs Niederrhein, Holland auf die Nordsee. Ich bestellte einen doppelten Jack Daniels mit Cola und Eis und meine Frau einen Wodka/Orange. Über Schottland das übliche Prozedere: weiße Tischdeckchen aufgelegt, Bestecke dazu und dann die Vorspeise. Ein toller Salat mit gemischten Fischteilchen, lecker! Jetzt kam ein vollmundiger trockener Roter auf`s Tablett, ein Medoc.
Zwischen Schottland und Island gab es ein gutes Mahl, ein weiterer Roter wurde nachgefüllt. Schmeckt auch besonders gut zu Rindersteak.
Über Island gab`s dann noch eine gute Nachspeise, Käse und Früchte. Meine Frau schloß das Mahl mit einem Portwein und Süßigkeiten ab, ich bevorzugte einen Williams aus dem Schwarzwald.

Wir wurden müde. Wickelten uns in die Decken, machten aus unseren Sitzen einen Sleeper und schliefen tief.
Über den kanadischen Rocky Mountains gab`s dann noch ein schmackhaftes Abendbrot. Unser Appetit hiet sich in Grenzen.

Pünklich landeten wir in Los Angeles International.

Der Weg zur Immigration war nicht allzu weit und es waren auch komischerweise wenig Leute dort. In 10 Minuten waren wir durch, witzelten noch ein wenig mit dem Officer und huschten durch den Zoll. Uns fiel auf, daß sehr viele Amerikaner asiatischer Herkunft hier in LAX arbeiten, viele in Uniform.
Ein kurzes Erlebnis, passiert am Nachbarschalter, wir durften mithören und -erleben.
Der Beamte: "Wo kommen Sie her? Ich kenne dieses Land nicht..."
Ehepaar: "Aus Liechtenstein, bitte schön"
Der Beamte: "Wie heißt das? Kenne ich nicht, ich kenne nur Frankenstein."
Ehepaar: "Nein nein, nicht Frankenstein. Das Fürstentum Liechtenstein, ein kleines Land zwischen der Schweiz und Österreich! In Europa!"
Der Beamte, dreht ungläubig den Paß hin und her: "Sind sie krank? Haben sie etwas im Hals?"
Ehepaar: "nein warum?"
Der Beamte: "Ihr Akzent hört sich an wie eine Krankheit"
Ehepaar unsicher lächelnd: " Wir sprechen so daheim"
Der Beamte: "Okay, gehen sie, willkommen. Finished"
Ehepaar: "Nein nein, nicht finnisch, aus Liechtenstein" ............................................

Die Koffer vom Band und hoch zum Departure Deck. Wir brauchten ja Ticketts für den Weiterflug nach Denver. Die Kollegin dort war auch sehr kooperativ und im Nu hatten wir unsere "Fahrkarten". Mittlerweile hatten wir unseren Plan geändert und wollten hier in LA übernachten. Schließlich sagten wir uns, wir sind im Urlaub und nicht auf der Flucht. Im "Four Points by Sheraton" bekamen wir gute Zimmer und nahmen nach dem einchecken noch 2, 3 Absacker in der guten Bierbar ein. Müde fielen wir in die Federn.


Samstag, 23.September

Das Frühstück am nächsten Morgen brauchte keinen Vergleich zu scheuen. Gutes Büffet.
Anschließend nochmal kurz frisch gemacht, ausgecheckt und noch ein paar Dollar am ATM Automaten gezogen. Per shuttle zum United Terminal. Oh je, lange Schlangen. Aber es ging doch recht zügig und im Nu hatten wir unsere Bordkarten. Die Sicherheitskontrollen sind streng, aber gegen Frankfurt geradezu lächerlich. Die Beamten in FRA waren freundlicher und lächelten auch mal. Hier nur strenge, maskenhafte Gesichter. Hat mich schon gewundert und möchte auch DAS mal erwähnen...

Ein tolles Wetter, ein toller Start! Erst über die langen Strände von LA, über den Pazifik, dann in einer herrlichen Schleife zurück über die Stadt, die Wüste, die Berge, die Canyons und die Rockies nach Denver. Kein Service an Bord, na gut, so gut wie keiner!
Ein riesengroßer Airport, dieses Denver International, mitten in der Prärie, weit außerhalb der Stadt. Das Hauptterminal mit einem Zeltdach, wie das vom Münchner Olympiastadion.
Größe Airport Denver: ca 140 qkm
Größe Airport Frankfurt: ca 20 qkm........................................................................
Wahnsinn!!!
Ruckzuck hatten wir unseren Wagen bei Alamo. Zwar hatten wir einen Intermediate gebucht, aber wir bekamen einen SUV, für den gleichen Preis. Siehst Du, sagte meine Frau, man muß nur einen Tag später kommen...

Über den Interstate I 70 gings durch Denver durch, links sahen wir die Kuppel vom Capitol, aber wir fuhren weiter, go west in die Rockies.
Es herrschte ziemlich viel Verkehr "uff de gass" (wie die Hessen sagen), aber die Amis fahren so viel gelassener und disziplinierter wie wir Mitteleuropäer. Eine Wonne. Meile für Meile machte die Fahrerei mehr Spaß. Immer stetig bergan, immer mehr wuchsen die Berge rechts und links vom Highway. Vorbei an alten Minen und Mühlen. Nadelwald und wie gelbe Inseln mittendrin: sich färbende Espen und - der erste Schnee!!!
Es wurde auch gewarnt vor gefrorenen Fahrbahnen, Vorsicht war geboten. Hindurch den Eisenhower Tunnel, hinüber den Vail-Paß, hinunter gings wieder durch das Tal des Colorado River. Dieses Tal wurde teilweise so eng, daß die Fahrbahnen übereinander lagen. Viele gefährliche Kurven, weiter abwärts. Vorbei an Glenwood Springs, dann vor Palisades erste Weingärten. Kein Schnee mehr, kein Eis und keine Kälte. Die Sonne brannte jetzt. Karge rote mächtige Felsen mal links mal rechts. Dann Grand Junction, eine mittlere Kleinstadt umgeben von hohen Felswänden.
Wir beschlossen hier zu übernachten. Wir fanden anfangs kein freies Zimmer... im Comfort Inn verunsicherte uns ein völlig überforderter junger Rezeptionist, der vermutlich völlig verkokst war, die nächsten 100 Meilen bis hinein nach Utah, nach Green River gäbe es kein einziges freies Zimmer mehr.
Mein Kehlkopf segelte am Hals hoch und runter. Na gut, erstmal volltanken. An der nächsten Tanke wurde uns dann geholfen, nachdem ich zunächst wie ein Bierkutscher heftigst und lautstark geflucht hatte: dieses blöde System hier, immer anders...
Wir fanden dann Dutzende von Unterkünften. Ein anderer hilfreicher Autofahrer an der Tanke, der aus dem Hals stank wie eine Destille von Jack Daniels, zeigte uns den Weg. Na gut, sagte ich mir, auch hier ist es Samstagabend...
Mir knurrte nur der Magen...


Sonntag, 24. September

Am heutigen Morgen wieder ein herrliches Wetter. Zwar frisch, aber toller Sonnenschein. Gut gefrüchstückt, ging`s erst zu safeway, ein paar Sachen für unterwegs gekauft und das fehlende Stück aus der Kosmetiktasche meiner Frau: Mascara!
Auf nach Utah. Wüstenhafte Gegend. Den I 70 bis Cisco, dann auf die 128 Richtung Moab.
Eine atemberaubende Panoramastraße entlang des Colorado River. Unbeschreiblich eigentlich. Mächtige Felswände und -brocken mal links mal rechts, dann beidseitig des kaffeebraunen muddy river namens Colorado. Langsam rollten wir durch eine nie vorher gesehene Gegend. Toll.
Moab. Es regnete leicht, also fahren wir weiter. Bald knallt wieder die Sonne. Wir fahren jetzt auf der 191, wir kommen gut voran. Die Gegend wird immer wüstenhafter und vegetationsärmer, fasziniert uns aber.
Über Monticello, Blanding und Bluff kommen wir nach Mexican Hat. Dieser komische Felsen, nachdem der Ort benannt ist, sieht wirklich aus wie ein mexikanischer Hut. Fotogen.
Dann, am San Juan River, übrigens auch sehr muddy, liegt am Rande von gefährlich wacklig aussehenden knallroten Felswänden unser Motel, die San Juan River Inn.
Es gibt sicherlich bessere Motels, aber die Zimmer sind sauber. Das Motel ist groß und - sehr gut besucht. Gottseidank hatten wir reserviert.
Die Nacht war sternenklar und schweinekalt. Wirklich arschkalt, so um die 0°C. Ich habe mich dort erkältet, ich dorftrotteliger Depp. Ich mußte unbedingt barfuß auf dem betonierten Balkon meine Gymnastik machen - mein Rücken schmerzte ein wenig vom Autofahren. Blöder geht`s nimmer! Ich habe später für meinen Leichtsinn hier böse bezahlt!!!


Montag,25. September

Gut gefrühstückt, geht`s über die Brücke ins "Land of the Navajo Nation", ein autonomes Gebiet der Indianer mit eigener Polizei, eigenen Gesetzen usw.
Dann aber das Monument Valley!!!
Die Straße führt praktisch kerzengerade draufzu. Mehr als einmal wurde sowohl aus dem Auto als auch außerhalb der Fotoapparat gezückt.
Ob irgendwo bald John Wayne um die Felsen lugt...???

Wir überqueren die Grenze nach Arizona.
Land of the Grand Canyon...

...ein weiterer Bericht folgt...

P.S. Ein Fehlerteufel hat sich leider eingeschlichen bei meinem ersten Beitrag. Natürlich muß es Freitag, 22. September heißen. Sorry.

Slider ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2006 14:14
#7 RE: Reisebericht September von Günter Antworten

Dialog Purserin/Catering: DER BRÜLLER!!!!! Ganz großes Kino

Genialer Bericht, Weitermachen!!!!!!!

Gruß Sly

california ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2006 14:48
#8 RE: Reisebericht September von Günter Antworten

Günter

Darf ich dich daran erinnern, dass das hier ein Las Vegas Forum ist! Wir wollen hier keine langen Erklärungen was sich im Flugzeug abspielt ....................und schon gar nicht wenn einer nicht Eco fliegt und Essen auf Tisch mit weisser Tischdecke serviert bekommt .

Ne, war natürlich nur Spass. Man kann ja direkt neidisch werden. Will auch mal wieder so fliegen. Kein Wunder vergeht die Zeit wie im Flug!!!

Der Bericht ist witzig geschrieben, weiss gar nicht warum du da Hemmungen hattest .

Warte gespannt auch die Fortsetzung.

Gruss
California

Vancouver Offline



Beiträge: 124

31.10.2006 12:50
#9 RE: Reisebericht September von Günter Antworten

Hi Günter,

nach dem Flug musst Du ja Sterngranatensvoll gewesen sein. So was hätte ich , glaube ich, auch mal verdient !
Du hast es aber gut drauf, die Spannung auf den Höhepunkt zu treiben, noch kein Wort von Vegas , aber ich werde weiterwarten und auf den nächsten Teil hoffen.

Gruß
Vancouver

Günter ( gelöscht )
Beiträge:

31.10.2006 13:08
#10 RE: Reisebericht September von Günter Antworten
...kommt, liebe Vancouver, kommt...
ich bin gerade dabei, mich ein wenig zu sammeln oder lag`s vielleicht am guten "Roten"...
Nee, kann nicht sein, ist ja doch schon `ne Weile her.

Hab die letzte Zeit `n bissel viel um die Ohren, deshalb ist mir die Verzögerung auch wirklich peinlich - und nicht gewollt, ehrlich nicht.

Innerhalb kürzester Zeit geht`s weiter. Pardon

Günter

Günter ( gelöscht )
Beiträge:

01.11.2006 15:13
#11 RE: Reisebericht September von Günter Antworten

Teil III

Ja, Land of the Grand Canyon.
Welche Erwartungshaltung, obwohl wir schonmal in Arizona waren. Nur nicht hier, im Land der Navajos - oder, wie sich selbst nennen: Dineh.

Wüstenhaft und leicht wellig ist die Landschaft. Viel Sand.
"Mensch", sagte ich zu meiner Frau, "was wäre das für ein riesiger Strand... oder?"
"Na ja", flötete sie leicht lakonisch, "`n bissel weit bis zum Wasser..."
Erneut hatte sie recht und ich nickte höflich hinterm Steuer.
Die Landschaft wird immer eintöniger und macht müde.
Plötzlich, kurz vorm einnicken, erinnerte sich meine Gemahlin an eine fesch und modisch gekleidete andere Frau am Flughafen von Denver. Meine Angetraute schlug mir vor Begeisterung heftigst auf den rechten Schenkel und säuselte:
"Was meinst du, gibt`s in Flagstaff immer noch gute Geschäfte?"
Ängstlich rieb ich mir den Schenkel und nickte devot. "Warum?"
"Weil ich mir auch gern solch eine schöne Jägerjacke und die passenden Stiefelchen dazu kaufen würde. Ob ich da mal in Flagstaff nach gucke?"
"Nach der Frau...?"
"Quatsch, Du Hasenhirn, natürlich nach den passenden Shops!"

Es war zwar ein Umweg, aber was macht man nicht alles aus Liebe... Wir wurden nicht fündig in dem schönen Ort, der uns aber heute nervte. Dieses ständige laute Lokomotivengepfeife des Sante Fe Expresses!

Weiter zum Grand Canyon
Wir zahlten unseren Obolus am Tor des NP und suchten unsere Unterkunft.
"uff de gass", wie wir Hessen sagen, waren mehr Leute als Menschen. Es war wie ein langes Wochenende auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt, nur nicht so kalt. Mit Müh und Not fanden wir einen Parkplatz und trabten krummbeinig zur "Bright Angel Lodge".
Eine lange Menschenschlange auch hier an der Rezeption. Das Schild "no rooms available" vertrieb aber die meisten. Hoch erhobenen Hauptes zückten wir unsere Online-Reservierung...
Noch ein kleiner Walk am Rim, erstes hineinschnuppern in das gewaltige Loch und dann ging`s zur Atzung ins Restaurant. Es schmeckte alles vorzüglich. Na ja, für den Preis..
Zufrieden gingen wir zu Bett.


Dienstag, 26. September
Gut geschlafen und gefrühstückt, dann die erste Wanderung am Rim, in östliche Richtung. Wir wollten uns nur einlaufen, zumal ich mir eine starke Erkältung eingefangen hatte. Mist, hat mir gerade noch gefehlt.
Aber es ging...
...und wir sahen unseren ersten Wapiti-Hirsch. Ohne Scheu stand er wenige Meter von uns im Unterholz und glotzte. Freundlich grüßten wir, nix kam zurück.
Ver mutlich verstand der Lümmel kein deutsch.

Mittwoch, 27. September
Auch wieder gut geschlafen
Diesmal ging`s erneut am Rim entlang, westlich bis zu Hermit`s Rest. Tolle Aussichten in den Canyon und auf den Bright Angel Trail. Wir erkannten sogar Wanderer...
Mir ging`s immer noch beschissen, die Erkältung entwickelte sich zu einem grippalen Infekt, hatte nachts doch ein wenig Fieber.
Da muß ich durch.
Heute leider keinen Hirsch gesichtet. Vermutlich hat der Lümmel von gestern im Rudel geschwatzt und behauptet: wenn ihr heute so`n paar bekloppte Deutsche sichtet, macht die Mücke, die Deppen sprechen so komisch...

Donnerstag, 28. September
Heute geht es mir saugut, ob das gut geht...? Die fiebrige Erkältung war wie weggepustet. Immerhin steht heute die Wanderung I N den Canyon auf dem Programm.
Zuvor noch Koffer packen, denn ab heute haben wir in der Yavapai Lodge für zwei Nächte gebucht. Die Koffer ab in den Wagen, die Rücksäcke auf den Buckel.
Für den Canyonbesuch hatten wir uns gut vorbereitet. Jeder hatte 6 Liter Wasser im Rucksack natürlich in Flaschen, was sonst... Dazu kamen Riegel, Studentenfutter und Obst. Zuvor hatten wir noch Grippostad C und Tabletten gegen Muskelkater genommen.
Es wurde ein Horrortrip - für mich.
Abwärts war es unglaublich aufregend und atemberaubend schön. Der Weg ist relativ gut begehbar, zwar sehr steinig teilweise und sehr staubig, manchmal auch ziemlich steil, aber es ging ja bergab. Nur einmal kamen uns Reiter auf Mulis entgegen, allerdings stanken die Hinterlassenschaften der lieben Tierchen bestialisch...
Da wir keine Übernachtung unten am Colorado River in der Phantom Ranch mehr bekommen hatten, wollten wir "nur" bis zum Plateau Point latschen und dann wieder retour.
Taten wir auch, kamen aber nur bis zum Indian Garden. Dort fingen meine Knie dermaßen an zu zittern, daß ich nicht mehr wußte ob ich Männlein oder Weiblein bin. Ich mußte nachschauen...
Die Grippe hatte mich wieder!!!
Wir ruhten uns aus und ich sandte ein Stoßgebet gen Himmel. Dabei sah ich die fürchterlich steilen und hohen Felsmassen, zwar schön anzuschauen, aber das ging mir diesmal am Arsch vorbei. Ich hatte verdammten Respekt vor dem Aufstieg. Meiner Frau ging es hervorragend. Kann man jetzt gebrauchen wie einen Pickel im Gehirn...
Meile für Meile aufwärts, in Kilometern zwar nur schlappe 8, aber 1000 Meter hoch, dann die dünne Luft. Wow!!!
Ich wurde immer schlapper, mußte immer öfter Pausen einlegen, bekam Krämpfe und Schüttelfrost.
Ich hatte selbst Schuld, jammerte auch meiner Frau nichts vor. Schließlich leidet ein Indianer still vor sich hin!

Irgendwann drehte sich meine Frau um, sie ging voraus, wollte mir etwas mitteilen. Aber ihre Augen weiteten sich, die Augäpfel schossen heraus und schnalzten wieder zurück in die Höhlen, sie stammelte: "dreh dich mal um" und zeigte hinter mich. Ich tat es pflichtbewußt und in diesem Moment schlackerten meine Ohren wie andalusische Kastagnetten.
Ein kräftiger, großer Steinbock stand hinter mir, bewegungslos, keine 3 Meter entfernt. Wir glotzten uns ungläubig an. Da waren wir doch tatsächlich im Gänsemarsch aufwärts getrabt, zuerst meine Frau, dann ich und dann dieser kapitale Bock. Ich weiß nicht, ob ich stank, jedenfalls war er plötzlich mit wenigen Sprüngen verschwunden.
Mittlerweile waren wir über 9 Stunden insgesamt unterwegs, als wir wieder oben ankamen. Ich muß ein Bild des Jammers abgegeben haben, denn ein paar Asiaten, die uns oben gesehen haben, bekamen plötzlich runde Augen...
Egal, wie und was und wo - ÜBERGLÜCKLICH fielen wir uns in die Arme!!!
...und, es gab an diesem Tag wieder einen tragischen Todesfall, eine ukrainische Touristin stürzte in die Tiefe, sie hatte sich völlig verausgabt und konnte nicht mehr kontrolliert laufen...
Todesfälle gibt es jedes Jahr mehrere. Vor allem, und das ist erstaunlich, in der Altersgruppe zwischen 20 und 30. Leichtsinn und Selbstüberschätzung sind die Gründe.

Die letzten beiden Tage eierten wir wie zwei Reiter der Tataren-Kavallerie durch die Botanik. Immerhin wanderten wir ein Teilstück des bekannten Arizona-Trail - ohne Gaul...

...dann fuhren wir nach

L A S V E G A S


Samstag, 30. September
Wir hatten noch in Seligman, einem kleinen staubigen Nest an der alten Route 66, bei Lilo (deutsches Lokal) gut zu Mittag gegessen und dann über den Hoover Dam hinein nach Nevada.

Wir fuhren über die Flamingo Road hinein nach Las Vegas. Trotz des hellen Tages faszinierte uns die Stadt mit all ihren tollen Casino-Hotels, Motels und den schwadronierenden Menschenmassen.
Den Strip rechts hinunter, Richtung DownTown. Hotel "Golden Gate". Wir kanten es vorher nicht. Es sollte eines sein in der Fremont Street, eines mit Geschichte. Hat`s auch, es ist das älteste Casino-Hotel in LA. Das merkt man auch! Schade, es gab auch keinen Pool... hätte uns so gefallen... so müssen wir wieder unter die Dusche...
Na gut, das nächste Mal wieder ein Hotel am Strip.

Wir hatten weder Durst noch Hunger. Langsam machten wir uns fertig für unseren heutigen Highlight: Die Show von und mit Celine Dion im Colloseum.
Auf dem großen Parkplatz des New Frontiers parkten wir den Wagen und liefen dann weiter zu fuß. Menschenmassen über Menschenmassen. Wir hatten das Gefühl, die halbe Welt gibt sich hier und heute ein Stelldichein.
Endlich hatten wir unsere Ticketts. Genehmigten uns noch eine gute Pina Colada, gaben aber die Cocktailgläser nicht zurück. Schließlich stand "Celine Dion" drauf, das konnte nicht zurückgehen!!!

Die Show war gnadenlos gut, hammerhart, einmalig!!! Meine Frau war so begeistert, daß sie so schnell wie möglich nochmals diese geniale Show sehen möchte. Man kann diese ganze Performance garnicht richtig in Worte fassen, man ist fasziniert von ihrer "morsmäßigen" Stimmgewalt, ihrer Präsenz, den Tänzern, der Choreographie, der Dekoration, den Kostümen usw usw. Superlativ!!!!!!!!
Auf dem Weg zum Auto waren wir entsetzt. Als wenn alle primitiven Latinos und Hispanics weiblichen Geschlechts aus LA und Umgebung hier und jetzt flanieren würden. Rechter Hand eine Flasche Bier, linkerhand eine Zigarette, billig und herausfordernd angezogen, ein widerliches süßes Parfüm und dann noch ihre Lovers dazu. Entsetzlich!
Keine Putas oder ähnliches, nee nee, ganz "normale" Wochenendtouris aus LA. Abstoßend.
Den Vulkanausbruch am Mirage noch genossen, die Seeschlacht am TI noch miterlebt, aber dann nix wie weg.
Wir hatten ohnehin nur 2 Nächte in Las Vegas gebucht, sind aber schon am nächsten Morgen abgereist. Könnt Ihr Euch das vorstellen? Ist Euch jemals so etwas passiert? Uns bisher auch nicht.

Sonntag, 01. Oktober
Über Death Valley, in der Furness Creek Ranch gegessen, sind wir dann bei Baker auf den Interstate 15 Richtung LA. Ein fürchterlicher Unfall blockierte den Interstate. Solch einen schweren Unfall haben wir noch nie in den Staaten gesehen. Wir waren geschockt. Später haben wir dann auch das verstanden.
Der Highway war unwirklich, nicht typisch (für uns). Okay, sehr stark befahren, die Massen kehrten von Las Vegas an die Küste zurück. Aber so viel Schmutz und Unrat links und rechts der Fahrbahnen haben wir bisher noch nie gesehen. Die Seitenfenster vieler Autos gingen kurz runter, leere Zigarettenschachteln, leere Flaschen und Plastik flogen heraus und die Fenster wurden wieder gschlossen.
Die Verkehrsdisziplin auf dem I 15 war abartig schlecht, nicht typisch USA. Jetzt verstanden wir auch die Ursache dieses entsetzlichen Unfalls vorhin.
Am Steuer und im Fond der meisten Wagen sitzen Latinos und Hispanics, junge Leute.
Oh oh, dachten wir, das wird irgendwann große Probleme geben. Da prallen völlig verschiedene Kulturen und Wertvorstellungen aufeinander...

Das bestätigten uns dann auch unsere Freunde am Rande von Los Angeles, die wir noch für zwei Tage (heim-)suchten.


Dieser Bericht begann recht fröhlich und lustig - und endet recht nachdenklich!!!

Und - liebe Freunde und Mitverrückte - leider zu wenig über Las Vegas. Ich weiß das. Und es ist ein Vegas-Forum. Pardon an alle Fories.

Aber ich mußte das einfach mal loswerden, weil für mich zwar nicht die Welt zusammengebrochen ist, aber ein wenig gebröckelt hat sie schon. Es hatte uns völlig unvermittelt und unvorbereitet erwischt.

Das nächste Mal wird`s bestimmt wieder anders und hundertprozentig besser.

VIVA LAS VEGAS
VIVA AMERIKA

Viele Grüße
Günter

Vancouver Offline



Beiträge: 124

01.11.2006 16:05
#12 RE: Reisebericht September von Günter Antworten

Hi Günter,

Glückwunsch zu Teil III deines Berichts, wie die vorangegangen 2 auch wieder sehr interessant und witzig geschrieben.
Vorzeitige Abreise aus Vegas -- was sagt man dazu !! Das ist wie ein Handkäs ohne Eppler ( für uns Hessen zumindest ).

Gruß
Vancouver ( männlich und Südhesse )


Günter ( gelöscht )
Beiträge:

01.11.2006 17:18
#13 RE: Reisebericht September von Günter Antworten

Hallo Vancouver,

danke für die Blumen...
"männlich und auch Südhesse" ............. nun aber raus mit der Sprache, "vun mer aus uff hessisch", aus welcher Ecke unseres geliebten Äppelwoi- und Bembel-Countries kommst Du?

Unser Domizil, das von mir und von meiner Frau (ja, genau die, die mir so uff de Schenkel gepetzt hot)liegt im Kreis Darmstadt-Dieburg, in Eppertshausen.

Wie kommst Du eigentlich auf "Vancouver" als nick-name? Im Vegas-Forum?

Gruß
Günter

Vancouver Offline



Beiträge: 124

02.11.2006 07:18
#14 RE: Reisebericht September von Günter Antworten

Hi Günter,

meine behausung liegt im Kreis OF, wohnhaft in Egelsbach !

Vancouver ist und bleibt meine Traumstadt, die schönste Stadt die ich bisher in Nordamerika besucht habe. Knapp vor San Diego und San Francisco. Las Vegas ist als Stadt ja nicht "schön" , aber so schön crazy, das ich versuche , einmal pro Jahr wenigstens für ein paar Tage dort zu verbringen. Man kann in Vegas so unfassbar geil feiern ( etwas , was ich sehr gerne mache ) und als Ausgangspunkt für den Südwesten der USA optimal.

Gruß
Vancouver

zimmer_r Offline



Beiträge: 376

02.11.2006 08:03
#15 RE: Reisebericht September von Günter Antworten

Hallo Günter,

toller Bericht und schöne unvergessliche Erlebnisse (Krankheit), ging mir auch mal so in der gleichen Gegend, war mit noch 5 Männern asu Rossdorf (nicht bei Darmstadt) sondern das bei Hanau unterwegs und da hat es mich so erwischt das ich in Page zum Arzt musste, der wollte mich nicht mehr weglasssen, aber ich sagte wir müssen weiter, also Hammertabletten rein und weiter, dann am übernächsten Tag in Vegas schon Nachmittags im Bett, den anderen nur instruktionen gegeben was Sie machen können u.s.w. Ich war anschliessend noch 4 Wochen krank war irgendein Virus der nicht weg ging.
Ich denke bis Samstag in Bodenheim oder?
Gruß
zimmer_r

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Juli 2016 »»
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